Im Herbst kommt bei uns oft dieser Salat auf den Tisch: gerösteter Hokkaido-Kürbis neben den bitteren Blättern von Chicorée und Radicchio, dazu geröstete Piemonteser Haselnüsse und knusprige Ventrêche Basque. Das Süße vom Kürbis, die Bitterkeit der Salate und das Rauchige vom Speck ergänzen sich, ohne dass eine Zutat die anderen übertönt. Die Vinaigrette aus Walnussöl und Rotweinessig bindet das Ganze zusammen. Ein typisches Bistro-Gericht aus unserer Küche, schnell gemacht und trotzdem festlich genug für einen Herbstabend mit Gästen.
Herbstküche · Vorspeise oder leichtes Hauptgericht
Herbstsalat mit Kürbis & Bittersalat
Der Aufwand hält sich in Grenzen: Salat waschen, Kürbis anbraten, Speck knusprig braten – in rund 35 Minuten steht alles auf dem Tisch. Als leichtes Hauptgericht oder als Vorspeise vor einem Herbstmenü passt er gleichermaßen gut.
Zubereitung
Salat & Vinaigrette
1
Radicchio und Chicorée waschen, trockenschleudern und in mundgerechte Stücke schneiden.
2
Walnussöl, Rotweinessig, eine Prise Salz und Piment d'Espelette zu einer Vinaigrette verrühren, über den Salat geben und vermengen.
Kürbis & Speck
3
Den Hokkaido-Kürbis waschen und in große Würfel schneiden (die Schale kann mitgegessen werden). Im heißen Traubenkernöl bei mittlerer Hitze anbraten, bis er weich und goldbraun ist, mit Ras el Hanout und Salz würzen.
4
In einer zweiten Pfanne die Ventrêche ohne zusätzliches Fett knusprig braten.
Anrichten
5
Den warmen Kürbis auf dem Radicchio-Chicorée-Salat verteilen, mit den Piemonteser Haselnüssen und der knusprigen Ventrêche bestreuen und sofort servieren.
Tipp
Statt Ras el Hanout passen auch Kräuter der Provence gut zum Kürbis. Wer keine Ventrêche Basque bekommt, nimmt ersatzweise durchwachsenen Bauchspeck oder Pancetta. Und statt Rotweinessig funktioniert genauso gut Weißweinessig – die Vinaigrette wird dann nur etwas heller in der Säure.