Wie aus verantwortungsvollem Fang außergewöhnliche Sardinen werden!
Eine gute Sardine beginnt nicht in der Dose. Sie beginnt auf dem Wasser – bei der Frage, wie der Fisch überhaupt gefangen wird. Und genau hier macht Gonidec den Unterschied.
Die bretonische Konservenmanufaktur aus Concarneau fängt ihre Sardinen nicht irgendwie und irgendwo, sondern direkt vor der eigenen Küste, schonend und mit viel Handarbeit. Bei uns finden Sie sie unter Les Mouettes d'Arvor – der Premium-Linie von Gonidec, von Hand verlesen und in erstklassiges Olivenöl eingelegt. Das schmeckt man – und man kann es sogar nachlesen. Wir erzählen Ihnen, warum dieser Lieferant zu unseren liebsten gehört.
Acht Boote, deren Namen auf der Dose stehen
Hinter den Gonidec-Sardinen steckt keine anonyme Fangflotte, sondern eine echte Partnerschaft. Seit Jahren arbeitet die Manufaktur mit acht lokalen Booten zusammen – Tag für Tag, Saison für Saison.
Das Schöne daran: Einige dieser Boote stehen mit Namen direkt auf der Dose. War Raog IV, War Raog III oder Étoile Polaire zum Beispiel. Sie kaufen also keine Sardine von „irgendwoher", sondern wissen genau, welches Boot sie an Land gebracht hat. Transparenter wird Fisch selten.
Was ist eigentlich die Bolinche?
Diese Boote fischen mit einer traditionellen Methode, die in der Bretagne Bolinche heißt – auf Deutsch: Ringwadenfang. Das klingt erst mal technisch, ist aber überraschend simpel.
Stellen Sie sichr ein großes Netz vor, das oben mit Schwimmern und unten mit Gewichten bestückt ist. Sobald ein Sardinenschwarm gesichtet wird, legt sich dieses Netz wie ein Vorhang um ihn herum und schließt sich von unten – ganz ohne den Meeresboden zu berühren.
Und genau das ist der Punkt. Die Bolinche ist eine der selektivsten Fangmethoden überhaupt:
-
Es landet nur das im Netz, was auch wirklich gefangen werden soll.
-
Der Meeresboden bleibt unberührt – kein Schleppnetz, das alles aufwühlt.
-
Die Bestände werden geschützt, weil gezielt und in Maßen gefischt wird.
Für einen Fang, der das Meer respektiert, gibt es bis heute kaum etwas Besseres.
Von Hand an Bord – das schmeckt man später
Selektiv fangen ist die eine Hälfte. Die andere ist, was danach passiert.
Bei Gonidec werden die Sardinen vorsichtig und von Hand an Bord geholt – ohne Druck, ohne Quetschen, ohne Bruch. Der Fisch kommt also nahezu unversehrt in die Manufaktur. Dort trifft er auf das handwerkliche Können einer echten Konservenküche, in der noch von Hand gearbeitet wird.
Diese Kombination aus schonendem Fang und sorgfältiger Verarbeitung ist der Grund, warum Gonidec-Sardinen so sind, wie sie sind: festes Fleisch, sauber gearbeitet, voller Geschmack. Genau das, was eine wirklich gute Dosensardine ausmacht.
Concarneau, die „Blaue Stadt"
Die meisten dieser Sardinen werden direkt vor Concarneau gefangen – jener bretonischen Hafenstadt, die wegen ihrer blauen Fischernetze auch „Ville Bleue", die Blaue Stadt, genannt wird.

Diesen Bezug zur Herkunft trägt Gonidec sogar in die Dose: Die Jahrgangssardinen „Ville Bleue" sind eine kleine Hommage an genau diesen Ort. Erste Sardinen der Saison, vor Concarneau gefangen, fangfrisch in erstklassigem Olivenöl eingelegt – und mit jedem Jahr ein bisschen anders.
Verantwortungsvoller Fang ist bei Gonidec kein Zufall
Viele reden von Nachhaltigkeit. Gonidec hat sie aufgeschrieben.
Die Manufaktur hat ihren Anspruch in einer strengen Charta für verantwortungsvollen Fang festgehalten, an die sich alle Partner halten. Dazu gehören saubere Fangpraktiken, der Schutz der Fischbestände und eine lückenlose Rückverfolgbarkeit – von der Bolinche bis zur Dose, die bei dir auf dem Tisch steht.
Wer genau hinschaut, findet auf jedem Produkt ein kleines Logo: „Pêche responsable" – verantwortungsvoller Fang. Es ist das sichtbare Zeichen dafür, dass hier nichts dem Zufall überlassen wird.
Warum wir Gonidec führen
Für uns ist dieses Logo mehr als ein Stempel. Es steht für eine Haltung, die wir teilen: gute Produkte entstehen, wenn man die Rohstoffe – und ihren Ursprung – ernst nimmt.
Deshalb hat Gonidec einen festen Platz in unserem Regal. Stöbern Sie in aller Ruhe durch die Sardinen von Les Mouettes d'Arvor oder durch unsere Jahrgangssardinen – und wenn Sie das nächste Mal eine ihrer Dosen in der Hand halten, drehen Sie sie ruhig einmal um. Vielleicht steht ja der Name des Bootes drauf, das deine Sardinen gefangen hat.