Atelier D - Bons biscuits de mère en fille

Atelier D - Bons biscuits de mère en fille

Bretonische Kekskunst mit Herz und Geschichte

Galettes aus der Bretagne – die Geschichte hinter Atelier D

Manchmal braucht es einen Verlust, um etwas Schönes entstehen zu lassen. Als Delphine Vannoote nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter Dominique zurück in ihre Heimatstadt Concarneau fuhr, fand sie im Nachlass etwas Unerwartetes: detaillierte Aufzeichnungen für eine eigene Keksproduktion, basierend auf alten bretonischen Traditionsrezepten. Die Marketing-Managerin aus Paris zögerte nicht lange. Sie würde dort weitermachen, wo ihre Mutter aufgehört hatte.

2020 gründete sie die Marke Atelier D – das „D" als stille Hommage an Dominique, deren Kindheitsfoto in bretonischer Tracht seitdem viele der Verpackungen schmückt.

Die Philosophie dahinter ist denkbar einfach: so bretonisch wie möglich. Butter – die wichtigste Zutat, bis zu 30 Prozent – kommt aus der Bretagne, ebenso das Mehl und eine Prise Fleur de Sel aus der Guérande.

Produziert wird in Lorient, dem Herz der bretonischen Keksherstellung. Das Ergebnis sind rund 30 Sorten, darunter die beiden Klassiker der Region: Galettes, dünn und knackig, und Palets, dicker und buttrig-mürbe.

Besonders hervorzuheben sind die Galettes mit Karamellsplittern aus dem Traditionshaus La Maison d'Armorine – ein Keks, der auf der renommierten Feinkostmesse Rencontres du Monde de L'Épicerie Fine 2021 mit Bronze ausgezeichnet wurde. Ein Jahr zuvor gab es für ein Buchweizen-Spirulina-Sandgebäck sogar Gold.

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